Reiseblog

2013 Vietnam

Tag 21

Die Sachen sind gepackt, der Bart wieder gestutzt.


Noch schnell ein kleines Frühstück mit Ei und Weißbrot, dann gehts auch schon los zum Flughafen.

Nächstes Mal, definitiv mehr zeit einplanen und die Nachbarländer Laos, Kambodscha und das fast Nachbarland Thailand mitnehmen. Interessant und spannend wars.

Wenn ich jetzt an Vietnam denke, denke ich zwar immer noch an Klischees wie: Spitze Reishüte, überladene Motorbikes und verrückten Straßenverkehr… ,aber auch an:
Unglaublich freundliche Menschen, tolle Natur, unglaubliche Tempel und Pagoden, eine schreckliche und interessante Geschichte, ein Land im Aufschwung und verdammt leckeres Essen.

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Tag 20

Mir geht’s scheisse!
Mir ist schwindelig, mein Schädel brummt und mir ist schlecht. Dabei habe ich gestern nur ein einziges Bier getrunken…
Aber von vorne: Ich war gestern Abend, nachdem wir zurück im Hotel waren, noch auf ein Bierchen im Saigoner Nachtleben unterwegs. Heute ist schließlich Samstag und das will ich ja schon mal miterlebt haben. Ich bin, quasi direkt neben unserem Hotel in eine Bar mit Live-Musik gestolpert. Ein Typ am Schlagzeug, einer an einer Halbakustik-Gitarre und 2 Sängerinnen, covern quer durch den Rock Bereich, alles was mal irgendwie so was wie n Hit war. Allerdings gar nicht mal schlecht. Die Instrumentalisten sind solide, die Stimmen der beiden Grazien ergänzen sich gut und sind rockig genug für Guano Apes & Co.

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Tag 19

Der Zug rattert pünktlich(!!) auf den Saigoner Bahnhof zu. Die Outskirts der Stadt sind erschreckend. Dreckig, ausschließlich Wellblechhütten, unbefestigte Straßen und Müll wohin man auch blickt. Wir hoffen die Innenstadt sieht anders aus.
Wir packen unsere 7 (seit Hoi An 19) Sachen zusammen und suchen uns ein Taxi. Hmm, gar nicht so leicht wie es aussieht. Da steht zwar eine ganze Reihe Taxis, aber die sind…. ähhh häh?!… sortiert?!

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Tag 18

Heute heisst es mal wieder früh aufstehen. Der Bus für unsere Inseltour kommt um acht Uhr. Frühstük muss leider ausfallen. Nicht weil wir zu langsam wären, oder nicht aus dem Bett kämen, nein, das Hotel ist “zu neu”. Sprich, es gibt zwar mal, wie angegeben Frühstücksbuffet im 10. Stock, dieses Stockwerk muss allerdings erst noch gebaut werden.

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Tag 17

Der Bus hält immer mal wieder an und nimmt irgendwelche Leute für einige Kilometer mit, die sich dann einfach zwischen die Betten auf den Gang setzen. Die ganze Nacht hindurch verschwinden immer mal wieder ominöse Pakete im Gepäckteil des Busses und werden irgendwo anders wieder abgeliefert. Die Mühe eine Logik hinter solchen Aktionen hier zu suchen, mache ich mir schon gar nicht mehr. Ich denke mal, ich würde sie eh nicht verstehen. Die Plätze waren zwar Klasse, trotzdem finden weder Boris noch ich so richtig Schlaf. Ob das einfach an der Geräuschkulisse und der Umgebung liegt, oder doch daran, dass wir nur all zu gut wissen, wie hier gefahren wird, vermag ich nicht zu sagen.

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Tag 16

Heute geht es weiter in die kleine Touristenhochburg Nha Trang. Allerdings erst heute Abend. Da der Bus von hier in die Strandmetropole nur einmal morgens und einmal Abends fährt, beschliessen wir den späten Bus zu nehmen, da uns sonst ein ganzer Tag verloren geht (der Bus fährt 9 Stunden). Da gammeln wir doch lieber noch diesen schönen Sonnentag am schönen Strand con Hoi An rum, legen uns dann gemütlich im Bus schlafen und sind morgen früh ausgeschlafen in Nha Trang.

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Tag 15

Auch wenn die Schneider in Hoi An teilweise maßgeschneiderte Anzüge in unter 2 Stunden speedschneidern, dürfen sie sich für unsere Klamotten doch gerne ein wenig mehr Zeit nehmen. Wir nehmen uns just diese nämlich auch und machen heute noch einen kleinen Abstecher nach My Son, einem der ältestens Cham-Tempel des Landes.

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Tag 14

Booooooah! Einkaufen kann sooo aaaanstrengend sein!
Unser heutiger Tag bestand zu 99% aus Shopping. Sowohl Boris als auch ich, haben viel (sehr viel) mehr gekauft als wir a) ursprünglich wollten und b) als in unsere Rucksäcke überhaupt rein passt.

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Tag 13

Heute war wieder früh aufstehen angesagt, da wir vor unserer Fahrt nach Hoi An schließlich noch die Hauptattraktion hier in Hue, die Zitadelle in der auch die verbotene Stadt liegt, besichtigen wollten. Hier braucht man schon eine Menge Phantasie, um sich den alten Prunk und Protz, der hier einst geherrscht haben soll, noch vorstellen zu können. Von den einst 300 Gebäuden der mächtigen „Stadt in der Stadt“ sind nur 80 überhaupt erkennbar, von denen nur noch circa die Hälfte vollständig, und von diesen wiederum die Hälfte halbwegs restauriert. Nichtsdestotrotz, interessant ist es allemal, kann man doch hier ein Stück Geschichte besichtigen.

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Tag 12

Ich höre zwar Boris´ Wecker nicht, bekomme aber im Halbschlaf mit, dass er aufsteht um seine Tour zu starten. Ich drehe mich einfach um und schlafe weiter. Herrlich, endlich mal wieder ausschlafen.
Als ich gegen halb 1 aufwache merke ich, dass mein Hals immer noch weh tut, trotz gestern Abend noch gekaufter Dobendan und Schlafen mit Schal. Doof.
Naja, ich muss ja heute nicht viel tun und kann mich ein wenig auskurieren.

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Tag 11

 

Der Wecker klingelt um 8. Ungefähr eine Stunde später, mit nur 40 Minuten Verspätung, rollen wir in Hué ein. Am Ausgang des Bahnhofes werden wir noch einmal angehalten, wir sollen unser Zugticket abgeben. Aha… wird man sonst, wenn man dies nicht mehr hat, etwa zurück in den Zug geschickt oder wie…? 

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Tag 10

Der Morgen beginnt (wie an jedem Tag des Ha-Long-Trips) sehr früh. Um halb Sieben klingelt der Wecker, denn wir wollen vor der Abreise um halb acht schließlich noch Duschen und Frühstücken. Die Dusche erfrischt und macht wach, das Frühstück ist super. Es gibt sogar Phó Bó, die traditionelle nordvienamesische Suppe mit Rindfleisch. Lecker. Da mir mein Hals seit gestern Abend weh tut (vermutlich aufgrund der omnipräsenten Klimaanlagen) gönne ich mir direkt mal eine heisse, frische Suppe zum Frühstück und fühle mich direkt ein bisschen vietnamesischer.

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Tag 9

Ich war so platt, dass Boris mich nicht einmal zum Frühstück aus dem Bett bekommen hat. Viel hat das allerdings nicht gebracht, denn der heutige Tag ist mit Aktivitäten nur so vollgepackt. Nur 15 Minuten nach dem Frühstück erreichen wir schon die erste, die Sung Sot Höhle, was übersetzt so viel wie Höhle der Überraschung bedeutet.

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Tag 8

Das Frühstück kommt wie erwartet; viel zu früh. …habe ich eigentlich erwähnt, dass unser Frühstücksraum im zehnten Stock liegt und man von hier eine wunderbare Sicht über die Altstadt von Hanoi hat…? Wir hauen rein und machen uns abfahrbereit.

Heute geht es nach Ha Long Bay.

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Tag 7

Der Morgen kommt früh, der Bus pünktlich. Das geplante Schlafen im Bus allerdings kann man getrost vergessen. Die Straßen sind so schlecht, dass man ständig, versucht man es trotzdem, mit dem Kopf gegen das Fenster knallt. Naja, dann halt Sight-Seeing und da gibt es tatsächlich einiges zu sehen. Wir bahnen uns den Weg durch den immer noch absolut unverständlichen und halsbrecherischen Verkehr in Hanoi. Ich frage mich, wie um alles in der Welt man hier einen Führerschein machen will. Niemand hält sich an irgendwelche Regeln, wie kann man sich da selbst an welche halten ohne dabei drauf zu gehen? Oder wird man einfach auf ein Motorrad gesetzt und muss versuchen eine Stunde lang zu überleben? Hmm, möglich wärs.

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Tag 6

Trotz der Tatsache, dass wir extrem müde sind, schlafen weder Boris noch ich gut im Zug und wachen immer mal wieder auf.

Gegen 7 Uhr kommen wir in Hanoi an. Die Straßen sind zwar noch relativ wenig befahren (wenig heisst in diesem Fall ein bisschen mehr als europäische Normalverhältnisse), aber auf den Märkten, die wir vom Zug aus beobachten können drängeln sich bereits die Menschen.

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Tag 5

Unser Weg führt uns heute nach Cat Cat, dem berühmtesten der umliegenden Dörfer, des ansässigen Stammes der Hmong. In bunte Trachten gehüllt, kann man die Hmong Frauen in der Stadt stets gut ausmachen. So können Boris und ich, seit gestern Abend geschult (“Come to my Village!”), diesen Damen lieber aus dem Weg zu gehen, in der Helligkeit immerhin ausweichen.

 

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Tag 4

Der Wecker klingelt viel zu früh. Kaum dass wir wach sind, fiept unser Telefon und die Rezeptionistin teilt uns mit, dass der Transfer bereits da ist. Immer noch in der Annahme, dass wir direkt vom Hotel mit dem Bus abgeholt werden, gehen wir runter und bezahlen. Jetzt wird mir auch klar, warum der Transfer-Mann so viel Stress macht: Er ist nur der Motorcycle-Transfer zum Bus und der fährt schon in 10 Minuten ab. Zum Glück ist Hanoi um fünf Uhr morgens noch ziemlich verschlafen, denn so wie wir rasen, würde dieses Tempo im Mittagsverkehr unweigerlich zu bösen Unfällen führen.

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Tag 3

Aaaaaaaaaausschlafen!

So, endlich den Jetlag auskuriert und bis um 14Uhr gepennt. Plan heute: Straßenessen probieren. Also auf in den Kampf und ab zum Literaturtempel. Wir probieren direkt zu Anfang Neues und wagen uns beide auf ein Motorbike, also zusätzlich zum Fahrer. Eng, aber gemütlich.

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Tag 2

Kaum zu glauben, aber für eine Stunde bin ich wirklich noch eingeschlafen und habe glatt das Frühstück verpennt. Naja, ich hatte ja noch mein letztes Stück Laugen-Käse-Stange aus Berlin…

Nach endlos langen 11 Stunden setzt der Flieger endlich zur Landung an. Good Morning Vietnam.

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Tag 1

Warum muss das letzte MPS Wochenende ausgerechnet im tiefsten Bayern sein?, denke ich mir, als ich nach gut acht, dank Verspätung und dadurch verpasstem Anschlusszug nun neun langen Stunden aus dem Zug steige.
Meine helle Cort-Hose ist bis zu den Knien hoch voller Schlamm, die Schuhe sind unter selbigem kaum noch auszumachen. Was für eine Schlammschlacht in Maxlrain.
Jetzt darf ich nicht nur aus und komplett wieder einpacken, nein, ich muss auch noch meine Schuhe sauber machen.
Ich komme gegen halb neun bei mir zuhause an. Erstes Ziel: Die Dusche.
Ich setze mich an meinen PC und beantworte noch schnell einige Mails vom Wochenende. Wer weiß wann ich Vietnam sonst dazu kommen würde

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