Reiseblog

2012 Südafrika

Tag 37

Heute steht keiner von uns gerne auf. Wir wissen ganz genau, wenn wir das nächste Mal geschlafen haben (oder es im Flieger zumindest versucht haben), ist es draußen 40 Grad kälter.
Der letzte Anlaufpunkt für uns ist der Holzmarkt in Okahntja. Hier wollen wir unsere letzten namibischen Dollars in einheimische Holzarbeiten investieren. Da auf dem Holzmarkt nicht viel los ist, werden wir jeweils von mindestens 4 Seiten gleichzeitig belagert- und belabert. Ich kaufe Buchstützen für meine Mama, eine schöne kleine Statue der Big 5 (Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel und Leopard)für meinen Papa und viele, viele kleinere Sachen für Familie und Freunde.

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Tag 36

Unser letzter kompletter Tag in Afrika bricht an. Uaaa, was für ein Gefühl. Heute aber noch mal so richtig Afrika pur auf der Farm Okonjima. Den letzten Tag werden wir damit verbringen Leoparden und Geparden zu beobachten. Wir machen uns auf den Weg. Die letzten 200km brechen an. Wir fahren vorbei an den Ausläufern des riesengroßen, 48 Kilometer langen Waterberges. Auf diesem Berg haben 1904 die circa 3000 Mann starke deutsche Schutztruppe, den Aufstand der Herero niedergeschlagen. 3000 schwerst bewaffnete und bestens ausgerüstete deutsche Truppe gegen 60.000 Herero mit Speeren und Pfeil und Bogen. Bei diesem Massaker haben nur circa 15.000 Herero überlebt. Die deutschen Truppen trieben die Ureinwohner dieses Landes zurück in die lebensfeindliche Omaheke Wüste und liessen jeden erschiessen, der sich der deutschen Stellung, auf der Suche nach Wasser wieder näherte.

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Tag 35

Die Nacht war klar, kühl und ohne Gewitter. Der Morgen ist einfach nur herrlich. Kaum zu glauben, dass wir in drei Tagen schon bei Minus 10 Grad und Schneegestöber aufstehen werden. Heute geht es ein letztes Mal selber auf die Pirsch. Morgen fahren wir zwar auch noch einmal pirschen, allerdings lassen wir uns dort fahren, da der Park nicht selbst befahren werden darf. Eines der wichtigsten Schutzgebiete für bedrohte Leo- und Geparden, die Farm Okonjima, eine Farml der AfriCat Organisation.
Wir klappen die Dachzelte zusammen und fahren erst einmal zu der nahen Lodge frühstücken. Herrlich so ein Frühstück auf einer offenen Terrasse, geschützt vor der sengenden Sonne, direkt über einem kühlen Wasserloch. Da tunken sich die Croissants doch wie von selbst in die Marmelade.

 

 

 

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Tag 34

Heute führt uns unser Weg zu einem der letzten Höhepunkte des diesjährigen Afrika-Trips. Zum Etosha Nationalpark, einem der größten Nationalparks Namibias, mit einer sehr hohen Sichtungsdichte.
Doch bis dahin sind es erst einmal knapp 200km. Wir frühstücken mit Susann und Beowulf zusammen und bekommen auch während des Frühstücks wieder einige spannende Geschichten zu hören. Nach dem Essen lassen wir alles, was wir nicht mehr an Lebensmitteln benötigen bei Beowulf und Susann, die sich sehr über in Afrika teils sehr seltene Sachen freuen. Ich helfe Susann noch bei einem Problem mit ihrem Laptop und alle werden aufs herzlichste verabschiedet. Was für eine schöne Farm, was für unglaublich liebe Menschen. Jetzt wissen wir glaube ich alle, warum Gisbert hier jedes Jahr aufs neue einkehrt. Danke ihr beiden.

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Tag 33

Der heutige Tag beginnt spät. Klar, es wurde ja auch gestern noch ordentlich in Aleas Geburtstag hinein gefeiert. Die Barrechnung spricht Bände…
Die Truppe stärkt sich mit einem deftigen Frühstück, im, wie fast immer in Afrika, offen gehaltenen Raum des Restaurants. Unser heutiger Weg führt uns über Rundu zur Koukuas Farm, einer traditionellen Rinderfarm, von alten Freunden von Gisbert. Die deutsche Farm befindet sich bereits seit 3 Generationen im Familienbesitz und wir sind gespannt auf die deutschen Südwestafrikaner.
Unterwegs gibt es nur einen nennenswerten Zwischenfall, mal wieder eine der vielen Polizeikontrollen.

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Tag 32

Nein, wir waren diese Nacht nicht allein. Neben deutlichen Spuren von Flusspferden und einer, die aussieht wie eine Krokodilspur, finden wir auch.. tadaa, die Spur unseres Leoparden. Als Frühstück dienen uns die wieder erwärmten Nudeln vom Vorabend, bevor wir unser Flusscamp am Kwando aufgeben und uns auf die circa 250km lange Reise zur nächsten Flusscampsite an den Okawango River machen.
Einige der Afrika-Wiederholungstäter waren schon vier mal in der heutigen angepeilten Lodge und erzählen uns vom besten Swimming-Pool überhaupt. Wir sind gespannt. Die Zeit auf der Fahrt zum Ziel geht schnell rum. Oft können wir auf der “Autobahn”, auf der offiziell 120km/h erlaubt sind, nur circa 60-80 fahren, aufgrund von die Straße kreuzenden Elefanten, oder Eseln/Rindern, die so am Fahrbahnrand stehen, dass man immer darauf gefasst sein muss, schnell bremsen zu können.

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Tag 31

Heute dürfen wir mal wieder ausschlafen. Die Abfahrt ist erst auf 14 Uhr angesetzt. Trotz das unsere Zelte im Schatten stehen, ist es ab 9 Uhr so warm im Zelt, das man es nicht mehr aushält. Wir geniessen ein wunderbares Frühstück und alle machen das, was sie für richtig halten. Abkühlen im Pool, chillen in den bequemen Ledersesseln der Lounge. Auto umladen, oder eben wie ich, das Tagebuch ins Netbook hacken.

Kurz vor zwei bin ich endlich fertig und springe noch fix, während Sunny sich schon aufs Fahren vorbereitet einmal schnell in den Pool. Wer weiss, wann wir wieder einen Pool haben in den nächsten Tagen…
Erster Anlaufpunkt heute ist der Mudumu Nationalpark. Wieder ein sehr wilder und bewucherter Park. Tiere haben wir zwar kaum gesehen, dafür gab es aber einige andere Überraschungen.

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Tag 30

Wir wachen auf, als die Sonne beginnt unsere Zelte zu braten. Sprich: um 7 Uhr.
Ich geselle mich zu den schon wachen Kaffeetrinkern und gönne mir eine Schale Cornflakes. Ein Paar andere gehen noch duschen. Dann heisst es Zeltabbruch und aufsatteln. Der gute Mann mit den T-Shirts kommt afrikanisch pünktlich. Als alle fertig gerödelt haben und die ersten schon die Motoren laufen lassen, biegt er mit unseren offiziellen Afrika-T-Shirts um die Ecke. Yeay, das ist ja gerade noch mal gut gegangen.

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Tag 29

Der Morgen beginnt mit Jörg. Nein, ich meine nicht unseren lieben Alea, sondern eine besondere Vogelart, deren Gezwitscher klingt wie in lang gezogenes “jöööööööörg”. Wieder mal ein sehr schöner und lustiger Naturwecker.
Sunny öffnet das Moskitonetz unseres Dachzeltes und wir blicken direkt auf den Sambesi River. Das Aufwachen durch Geräusche der afrikanischen Tierwelt, die Luft am frühen Morgen und solche Panoramen… Das werde ich in Deutschland definitiv vermissen. So steht es sich quasi wie von selbst auf, hier musste ich mich nicht einmal für dieses Vorhaben überwinden.

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Tag 28

Heute geht es erneut über eine Grenze. Ziel heute Vic-Town in Simbabwe.
Die Ausreise aus Botswana ist unkompliziert und schnell, die Einreise nach Simbabwe dagegen das genaue Gegenteil. Jeder braucht ein Einreisevisum, eine Straßennutzungserlaubnis, sowie eine einjährige Versicherung für sein Auto. Das wir nur 2 Tage bleiben wollen, interessiert niemanden. Insgesamt braucht jeder um die 10 Stempel und ist nach der über zweistündigen Aktion ungefähr 150€ ärmer. Was für ein Aufriss, Herr Mugabe braucht wohl Geld. Naja, hoffentlich lohnt sich der ganze Terror. Aber nachdem was die anderen von den Vic-Falls so erzählen, scheint es das wohl.

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Tag 27

Heute ist erst einmal wieder ausschlafen angesagt. Trotzdem klettern alle sehr früh aus den Zelten, da die Sinne bereits um acht Uhr morgens unglaublich heiss auf unsere Autodachunterkünfte brennt. Hinzu kommt der afrikanische Naturwecke. Hunderte Vögel plärren, zwitschern und schreien wild durcheinander. So steht es sich doch gleich viel leichter auf.

Erste Überraschung des Tages ist das uuuuunglaubliche Frühstücksbuffet. Es gibt alleine 7(!) verschiedene Sorten Müsli. Fleisch (Kudu, Springbock, Hähnchen) wird frisch gegrillt, Tomaten, frisches Obst, eine große Brot und Brötchenauswahl und sogar Nutella gehört mit zum Allround Programm. Das ist definitiv das bisher beste Frühstück der Reise.

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Tag 26

Warum brach der erste Bericht nach Tag 25 ab, und warum kommen die letzten Afrika-Berichte nun erst ein ganzes Jahr später?
Ein kurzer Shit-Happens-Exkurs:

Es passierte an Tag 34… 

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Tag 25

Wir frühstücken auf der Terrasse der Lodge. Lecker Eier, Speck, gebratener Toast, gebackene Tomaten, herzhafte Kudu-Wurst und Käse. Der Weg heute geht, wieder mal, ein gutes Stück über Teerstraße. Direkt vor der Grenze zu Simbabwe wollen wir auf die sogenannte Hunters Road abbiegen, eine unbefestigte Grenzstraße. Doch schon die Teerstraße stellt sich als abenteuerlicher heraus als gedacht. Grund: Eine Baustelle. Hier sei nun angemerkt, wer denkt deutsche Baustellen seien manchmal ganz schön lang, hat noch nie eine afrikanische Autobahnbaustelle gesehen. Geschlagene zweieinhalb Stunden geht es mit 60-80km/h, soweit es die Straße zulässt, manchmal auch bedeutend langsamer, über die zu erneurnde Straße, teilweise auch daneben her durch den Busch. Nicht nur, dass die armen Bauarbeiter der heissen Sonne ausgesetzt sind, nein, sie müssen auch noch ihre komplette Baukluft aus Hemd und Hose tragen und sind zusätzlich noch den überall am Straßenrand stehenden Elefanten schutzlos ausgesetzt. Der absolute Hammer.

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Tag 24

Der Morgen beginnt mit einem deftigen Frühstück an den Autos. Die Lodge hatte leider nicht mehr genug Brot und Eier um unsere hungrigen Mäuler zu stopfen. Nach einiger Zeit erfahren wir auch warum… Wir haben gerade angefangen unsere Cornflakes, Müslis, Brote und Muffins zu futtern, da gesellen sich ein Paar äußerst aufgeregte und hungrige Enten zu uns, die uns lauthals anbetteln. Einige ganz forsche lassen sich mit Brotkrumen direkt in unsere Mitte lotsen und füttern. Wir beschliessen aber sie doch nicht zu erlegen, eine einzige Ente würde uns alle eh nicht satt machen. 

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Tag 23

So, die schöne Zeit des Ausschlafens ist vorbei, es geht wieder auf die Piste. Die Fahrt über die Teerpiste ist langweilig. So langweilig, das Caro aus lauter Langeweile bei einem Überholvorgang fast in den Gegenverkehr rast. Zum Glück war die Straße breit genug und der LKW-Fahrer neben ihr so aufmerksam auf den Standstreifen auszuweichen, sonst wären wir jetzt um ein Team ärmer. Das war echt knapp. Gerade das wichtige Pokerteam. Das hätte Tränen gegeben. Aber es ist ja alles gut gegangen.

Kurze Zeit später sorgte unser Quotenmönch für Aufregung.

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Tag 22

Der Tag beginnt wie immer, mit einem kleinen Frühstück. Danach satteln die Fahrer die Autos um, schließlich müssen Rückbänke für die Mitfahrer freigeräumt und Dachzelte eingeklappt werden. Noch kurz auf die Toilette und es geht los, ab nach Sun City. Während der Fahrt zaubert Sunny, Bruder Rectus eine neue Bartfrisur, zwei Zöpfe zieren nun den Bart des Mönches. Zusätzlich wird sein wallendes Haupthaar auch noch einer Flechtkur unterzogen und zu einem Zopf ála Lara Croft geformt. Bruder Rectus entzieht sich so nun jeglicher ethnischer Einordnung und soll die Mitspieler am Pokertisch verwirren. Ein verwegener Plan. Caros Dekolletté wird noch um einige Etagen tiefer gelegt, auf dass ihre Mitspieler vor lauter Gaffen nicht mehr auf ihre Karten achten mögen. Überhaupt werden alle unsere Spieler hervorragend aufs Gewinnen vorbereitet. Die Fahrt nach Sun City dauert in etwa 30min. Angekommen im Park wollen wir mit der Einschienenbahn in den Casinokomplex hereinfahren und warten circa 20min. am Shuttle Bahnhof auf den Zug. Nach weiteren 10 Minuten teilt man uns mit, dass die Bahn leider gerade einen Defekt hat und wir den Bus nehmen müssen. Na das fängt ja großartig an.

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Tag 21

Der nächste Tag beginnt mit ausschlafen. Herrlich, endlich mal wieder zu einer zwei-ziffrigen Uhrzeit aufstehen. Dann langsam frühstücken, nur um sich direkt darauf wieder hin zu legen. Herrlich so ein Tag zur freien Verfügung. Den ganzen Tag verbringe ich mit Gitarre und Schreibzeug am Pool und kreativiere rum.

Auf dem Rückweg vom Pool zum Auto laufen Sunny und ich geradewegs durch eine afrikanische Hochzeit. Es wird laut gesungen und getanzt und das Brautpaar steht in der Mitte und singt und tanzt mit. Alles ist in feinem Zwirn. Eine super schöne Atmosphäre.

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Tag 20

Das Frühstück dauert ähnlich lange, wie das Abendessen gestern. Ewig. Afrikanische Gemütlichkeit eben. Gestern Abend wurden Highlander und Margot vergessen, heute morgen traf es Roberto. Naja, irgendwann sind dann alle satt und es geht los. Wir wollten eigentlich viel früher aufbrechen, denn heute geht es mal wieder über eine Grenze. Es geht nach Südafrika. Hoffentlich haben die Angestellten an der Grenze nicht wieder Siesta während unserer Überquerung.

Doch zuvor geht es erst einmal zum Einkaufen in die Stadt. Team 1 kauft sich erst einmal ein afrikanisches Radarsystem:

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Tag 19

Der nächste Morgen beginnt mit einem Tuk Tuk. Nein, nicht mit unserem Auto. Der lustige bunte Vogel vom Vortag ist wieder da und weckt uns indem er direkt neben uns auf unserem zweiten Zelt landet und sein “tuktuktuktuktuk” von sich gibt. Was für ein schöner Naturwecker. Ich springe die Leiter hinunter und…. habe den See ganz vergessen. Super, Morgendusche im Schlamm unserer Campsite.  

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Tag 18

Heute geht es endlich weiter. Das Morgenrot versucht das heftige Gewitter vom Vorabend vergessen zu machen und schafft es auch fast. Trotzdem: Thema beim Frühstück, klar, der Blitzeinschlag heute Nacht, als die Männer ihre Frauen angesprungen sind vor Schreck. Was für ein krasser Donner.

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Tag 17

Ich schlafe diese Nacht genau eine Stunde. Dieses mal weckt mich allerdings weder der Wind, noch ein Gewitter. Wobei das hörbare Grollen tatsächlich auch genau so gut zu einem Gewitter gehören könnte. Mein Magen krampft dermaßen, dass ich davon aufwache. Mir ist unglaublich schlecht und ich schwitze wie ein Schwein. Der erste Griff ist der, an den Reisverschluss des Zeltes. Mit Mühe und Not schaffe ich es noch den Kopf aus dem Zelt zu stecken, als ich mir auch schon die Seele aus dem Leib reiere. Ja herrlich, das ist ja ein geiles Timing, jetzt, wo wir erst einmal wieder tagelang in der Wildnis seien werden. Die ganze Nacht hänge ich, fast jede Stunde einmal Brocken lachend mit dem Kopf außerhalb des Zeltes. So lange bis nur noch Galle und irgendwann danach gar nichts mehr kommt. Je weiter die Nacht voranschreitet, desto größer wird noch ein anderer Druck. Das dumme ist nur, dass man in einem Nationalpark mit tausenden wilder Tiere nicht unbedingt mitten in der Nacht sein Zelt verlassen sollte.

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Tag 16

Tag 16 beginnt mit Einkaufen in Maun. Die Waren stapeln sich verführerisch vor unseren Augen und jeder ist sofort im Kaufrausch. Ich, als Getränkemanager lenke meine Füße sofort in den Liqour Shop und lasse von 3 Mitarbeitern einen kompletten Hubwagen, Palettenweise  mit Cola, Bier, Tonic Water, Wasser, Grants und Co befüllen. Danach geht es weiter in Richtung Nxaipan Nationalpark. In diesem Park sollen sich, laut Reiseführer, die größten Herden an Wildtieren ganz Botswanas befinden. Es geht wieder den ganzen Tag ausschließlich über Asphaltpisten. Fuß auf Gas, Anlage an, und gib ihm. Circa 5 Stunden später stehen wir vor den Toren des Parks.  Wir gehen ins Office und bezahlen für 2 Nächte die Campsite, sowie den Eintritt in den Park. Wow… ganz schön teuer. Hoffentlich lohnt sich der Spaß auch. Wir bekommen den Weg zu unserer Luxuscampsite beschrieben. WCs und Duschen seien vorhanden. Herrlich.

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Tag 15

Tag 15 verläuft weitgehend ereignislos. Ausschlafen, Frühstück, Gammeln, Pool, Gammeln, lesen, Tagebuch schreiben, Gammeln, die Pokerrunde pokert, Gammeln…
Herrlich im Urlaub. Da wir die nächsten drei Tage wieder in kompletter Wildnis verbringen werden, beschliessen wir die letzte Chance zu nutzen und unsere Kleidung waschen zu lassen.

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Tag 14

Das Frühstück ist fast genau so gut wie unser letztes Abendmahl. Lediglich die Eier sind sehr… nun… übersichtlich. Wir essen brav auf, auf das das Wetter wieder besser werde und setzen uns, wie jeden Tag, in unsere Karren. Es geht sofort los, denn heute müssen wir über die botswanische Grenze. Aufgrund der allgegenwärtigen afrikanischen Gemütlichkeit kann niemand sagen wie lange dieser Grenzgang dauern wird.

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Tag 13

Auf dem morgendlichen Weg zur Lodge fahren wir nur ein Paar Meter neben einer wunderschönen Herde Impalas mit Jungen vorbei. Was für ein Empfang. In der Lodge genießen wir das Frühstück aus frisch zubereiteten Eiern nach Wahl, Marmelade, Würstchen, gebackenen Tomaten, leckerem Speck und vielen anderen Köstlichkeiten. Unser Weg heute führt uns vorbei an Windhoek, zur Kalahari Bushbrakes Lodge in der Nähe von Babi Babi. Um Windhoek herum kommen wir, durch ungewohnt viel Verkehr und das Navi ist so verwirrt von diesen vielen Autos, dass wir unsere Ausfahrt verpassen. Bis die ganze Kolonne gewendet hat und wieder hintereinander fahren kann, dauert es gute 30 Minuten. Unser Weg führt uns direkt am Flughafen vorbei, doch die Landschaft hier hat sich seit unserer Ankunft komplett verändert. Wo bei unserer Landung noch eine karge Landschaft aus Braun- und Gelbtönen vorherrschte, ist dieselbe nun satt grün und buschig. Unglaublich wie schnell sich hier ein Landschaftsbild verändert.

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Tag 12

Es regnet noch immer. Der Himmel ist verhangen, es ist für afrikanische Verhältnisse ganz schön kalt und eine Besserung des Wetter ist nicht in Sicht. Die Regenzeit hat uns nun doch voll erwischt. Kurz nach dem (natürlich wieder absolut grandiosen) Frühstück, ruft der General zur Krisensitzung. Alle sind wir uns einig, das Wagnis, nun die nächsten 3 Wochen von diesem Wetter begleitet zu werden, möchte niemand von uns eingehen. Wir beschliessen die gesamte Route komplett umzuschmeißen, und rückwärts an unsere Tour heran zu gehen. Sprich: Wieder zurück nach Windhoek und von da aus die gesamte Tour rückwärts zu fahren. Nach Windhoek sind es ungefähr 1200km. Wir lassen sämtliche Straßen mit einem C, oder noch niedriger außen vor und fahren die von hier aus sehr gut zu erreichende B1, die als eine der wenigen Straßen Namibias vollkommen geteert ist, bis nach Windhoek durch. Das erspart uns matschige, gefährliche, oder gleich gänzlich unpassierbare Passagen und ermöglicht uns bei einem strammen Plan, Windhoek in nur 2 Tagen wieder zu erreichen. Wir wollen also dem “schlechten” Wetter einfach davon fahren. Hach, wenn das in Deutschland nur genau so einfach wäre…

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Tag 11

Ich sitze gerade im Auto und lasse mich die an Tag 10 schon beschriebenen B- und C-Straßen entlang kutschieren. Es geht von den Epupa-Falls zurück nach Opuwo. Dort werden wir noch eine weitere Nacht im schönen „Opuwo-Country-Hotel“ übernachten, bevor es dann morgen Richtung Etosha Nationalpark geht. Ich überlege schon seit einer halben Stunde, wie ich den heutigen Tag am besten in Worte fassen soll, denn mit dem heute Erlebten, könnte man wieder ganze Bücher füllen. Wir sitzen gerade bei unserem improvisierten Frühstück, als sich uns jemand nähert. Ein gut  gekleideter junger Mann, Jason, würde uns gerne Krokodile, die Wasserfälle von nahem und ein traditionelles Himba-Dorf zeigen. Für nur 90 namibische Dollar, ca. 9€ seien wir dabei. Wir überlegen nicht lange, da der heutige Tag ansonsten eh nur aus zurück fahren nach Opuwo bestehen würde und schlagen ein.
30min später stehen wir so nah an einem der vielen Wasserfälle, dass wir mit nur einem halben Schritt nach vorn, den Wassermassen in den Grund folgen würden. Gigantisch und Respekt einflößend.

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Tag 10

Der nächste Morgen beginnt mit einem opulenten Frühstück auf der Terrasse der Lodge, mit einem unglaublichen Blick auf Opuwo. Der gehörlose Koch zaubert einem frisches Spiegelei, Rührei, oder Omelettes. Die Zutaten, wie Paprika, Zwiebeln, Tomaten, Pilze und weiteres kann man sich selber zusammenstellen. Lecker! Wir packen unsere Dachzelte ein, und während Uli Bilder für den MPS-Blog hochlädt, zähle ich als Beverage-Manager unsere Bestände und mache eine Liste mit Getränken die nachgekauft werden müssen. Es geht wieder hinunter in die bunte Stadt, und dieses Mal bekommen wir auch etwas mehr mit, als nur die Hauptstraße und das Krankenhaus. Wir müssen einkaufen und volltanken. Der Einkauf verläuft reibungslos, wir bekommen sogar CD-Rohlinge und ich endlich meinen lang ersehnten Afrika-Hut.

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Tag 9

Die Straßen in Afrika tragen, wie auch ihr deutsches Pendant Buchstaben in absteigender Reihenfolge, mit der einzigen Ausnahme, das A-Straßen nicht existieren. Sprich eine B-Straße ist gut ausgebaut, gelegentlich in den Städten sogar geteert, eine C-Straße ist noch sehr gut befahrbar und entspricht unseren guten Landstraßen, den ungeteerten selbstverständlich. Ab D wird es dann immer abenteuerlicher. Anstatt heute zwischen Sysfontein und Opuwo die gut befahrbare B-Road zu nehmen, beschliesst unser Navi-Team mal zu schauen, was die Neuen so drauf haben und baut einen „kleinen“ Umweg ein. Die Strecke wird dadurch um circa 50km länger, von der Fahrtdauer her allerdings um circa zweieinhalb Stunden gestreckt, denn: Es geht auf eine F(!) Straße.

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Tag 8

Wir sind adventure- und landschaftsverwöhnt. Die heutige Strecke, wieder teilweise durch ein trockenes Flussbett, war zwar landschaftlich absolut sehenswert und auch fahrerisch nicht ganz ohne, allerdings passierte irgendwie nichts Aufregendes. Vielleicht haben wir auch einfach gestern zu viel erlebt. Der Tag zog sich auf jeden Fall gehörig in die Länge. Nur eine kurze Pause auf der Spitze eines kleinen Berges konnte dem ein oder anderen dann doch noch Ehrfurcht vor der Natur dieses Landes entlocken. Da keine Beschreibung dieser Landschaft wirklich gerecht werden würde, hier nun ein Bild von unserer grandiosen 360° Aussicht.

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Tag 7

Nach einer Nacht inmitten von Brüllfröschen (keine Ahnung ob die wirklich so heißen, der Lautstärke nach würde es aber passen), und Maulwurfsgrillen (klingen zwar nicht laut, sind aber in Warheit noch deutlicher lauter als die Frösche), werden wir pünktlich um 7 Uhr morgens vom allgemein bekannten i-Phone-Vogel geweckt. Er pfeift die Melodie von T-Online… zumindest fast. Er vergisst ständig den letzten Ton. Zelte zusammen packen, das letzte Mal aufräumen, frühstücken in der Lodge, das letzte Mal in den Pool springen und ab geht die Post.

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Tag 6

Die heutige Strecke ist nicht lang, dafür verspricht uns der General eine Überraschung.

Mitten am Tag, nach nur 2-3 Stunden Fahrt, erreichen wir ein größeres Himba-Dorf. Der Weg gabelt sich und wir folgen einer von Steinen nur so übersäten Straße mitten durch das Dorfzentrum. Rechts kann man sogar eine aus Stein gebaute Kirche sehen. Der Major weiß, die Gemeinde betreibt hier die Campsite und ist auch verantwortlich für die touristische Erschließung des Wasserfalls, zu dem wir gerade fahren. Ein Wasserfall also, herrlich.

Oben am Berg geht es eine steile, selbstverständlich ungesicherte Felstreppe steil hinab zu einem kleinen See. Das Wasser ist glasklar, die stahlblauen und feuerroten Libellen, die übers Wasser tanzen, sind unzählbar.

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Tag 5

Kurzfristig wird eine Routenänderung beschlossen. General Gisi befiehlt: Marschrichtung Westen, 40km, aufsitzen, marsch marsch!

Wir tun wie geheißen und stehen, 30km über staubige Straßen später, vor einer Schranke. Wer diese Schranke durchqueren will, so der Mann in Admiralsuniform, MUSS im dahinter liegenden Gebiet übernachten. „It’s a business place.“ …wo will uns der General da nur wieder hineinführen…?

Wir treffen auf andere Jeep-Reisende, die gerade aus dem Gebiet kommen und schnell ist klar  “wir ändern unseren Zielort.” Will heißen: Wir tricksen.

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Tag 4

Der Morgen beginnt mit dem Blick aus meinem Dachzelt:

Herrlich. Erst mal diesen wundervollen Tag begrüßen. Ich springe nackt wie Gott mich schuf aus dem Zelt, werfe die Arme in die Höhe und renne mit einem lauten „Hililililililililili“ quer über den Platz. Einfach nur, weil ichs kann.

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Tag 3

Der nächste Morgen beginnt mit Aufregung, denn Maria, Met-Toms Beifahrerin, startet ihren Tag mit einem Skorpionbiss auf der Poolliege. Der Arm wird dank unseres gut funktionierenden Medic-Teams vor der Amputation gerettet und man erfährt nicht nur, dass der Skorpion der gestochen hat relativ ungefährlich ist, sondern auch noch, dass er im dunkeln sogar leuchtet. Tja, hätte Maria sich mal gestern Nacht an den Pool gelegt…

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Tag 2

Am Morgen werden die Autos mit den MPS-Aufklebern beklebt. Jetzt ehen wir endlich aus, wie eine richtige Expedition. Here we go. Der Tag wird, dank wachen Schlafes, aufgrund der ganzen ungewohnten Geräusch, des ungewohnten Umfeldes und der über 300km Fahrt, sehr lang.

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Tag 1

Heute vor genau einem Jahr startete mein Trip quer durch Südwest-Afrika.

Wir haben über 8000km durch dieses irre Land zurückgelegt und unglaublich viele Eindrücke sammeln können.

Ab heute nehme ich Euch jeden einzelnen Tag mit, dahin zurück.

Viel Spaß beim lesen und Bilder gucken.

 

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