Reiseblog

2017 Mein Schiff 3

Die 33 und das Meer

Gestern war mein 33. Geburtstag und zack, schon ist die Hälfte meines Vertrages auf See geschafft. Unfassbar, wie schnell hier Zeit die vergeht.
Was unter anderem auch daran liegen mag, dass für uns als Cast immer noch kein Alltag eingekehrt ist. Einer unserer Sänger ist von einem auf den anderen Tag krank geworden (siehe letzter Blog-Beitrag) und musste nun, nach mehreren Aufenthalten im Krankenhaus in Kiel, als die Ärzte endlich herausgefunden hatten woher die Symptome kamen, das Schiff verlassen.

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Über Aufgaben und Aufgeben

Wir haben Anfang August und es ist immer noch kein Alltag für uns eingekehrt. Eine unserer Tänzerinnen hat sich den Knöchel verstaucht und musste für 4 Wochen von Bord gehen.

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Von Island und Kurzzeitkollegen

14. Juli. Ich sitze mit den Red Hot Chili Peppers (Californication) auf den Ohren und freiem Oberkörper auf dem Crew Sonnendeck, trinke Kaffee, freue mich über das heutige Erscheinen meiner LARP CD Vol.1 und schreibe endlich ein mal wieder Blog.

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Gäste und Crew

Als Teil des Entertainment Departments hat man einen sehr gehobenen Status an Bord. Das schlägt sich in zahlreichen Privilegien nieder. Die Sänger, Schauspieler und Akrobaten haben jeweils Einzelkabinen. Die Tänzer immerhin kleinere Einzelkabinen, so genannte Single-Share-Kabinen, wo lediglich das Bad mit einer anderen Person geteilt.

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An Bord

...so viel zum Thema aktuell...

Die ersten Wochen an Bord vergehen genau so schnell wie die letzten Wochen an Land. Neben Trainings für Safety an Bord, den Umgang mit unseren Kollegen aus anderen Departments und Ländern (die Crew besteht derzeit aus 1021 Personen aus 54 verschiedenen Ländern), erste Hilfe Kursen, Umwelt-Vorlesungen, weitere Safety-Trainings, gehen wir zu jeder Zeit in der die Spielräume nicht besetzt sind ins Theater und unsere zweite Spielstätte, das Klanghaus um unsere Stücke auf den finalen Bühnen zu proben.

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Die erste Etappe

Januar 2017, ich sitze am PC um geeignete Festivals und Veranstaltungen zu suchen, bei denen wir uns als Band für dieses Jahr noch bewerben könnten. Bisher ist das Jahr mit nur 7 Konzerten noch recht karg und ich stehe mal wieder vor der für freie Künstler so typischen Frage, woher ich bloß das Geld nehmen soll um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren...

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