Südwestafrika Tag 37
13. Februar 2013

Tag 37  -  13.2.2012
Heute steht keiner von uns gerne auf. Wir wissen ganz genau, wenn wir das nächste Mal geschlafen haben (oder es im Flieger zumindest versucht haben), ist es draußen 40 Grad kälter.
Der letzte Anlaufpunkt für uns ist der Holzmarkt in Okahntja. Hier wollen wir unsere letzten namibischen Dollars in einheimische Holzarbeiten investieren. Da auf dem Holzmarkt nicht viel los ist, werden wir jeweils von mindestens 4 Seiten gleichzeitig belagert- und belabert. Ich kaufe Buchstützen für meine Mama, eine schöne kleine Statue der Big 5 (Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel und Leopard)für meinen Papa und viele, viele kleinere Sachen für Familie und Freunde.

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Südwestafrika Tag 36
12. Februar 2013

Tag 36  -  12.02.2012
Unser letzter kompletter Tag in Afrika bricht an. Uaaa, was für ein Gefühl. Heute aber noch mal so richtig Afrika pur auf der Farm Okonjima. Den letzten Tag werden wir damit verbringen Leoparden und Geparden zu beobachten. Wir machen uns auf den Weg. Die letzten 200km brechen an. Wir fahren vorbei an den Ausläufern des riesengroßen, 48 Kilometer langen Waterberges. Auf diesem Berg haben 1904 die circa 3000 Mann starke deutsche Schutztruppe, den Aufstand der Herero niedergeschlagen. 3000 schwerst bewaffnete und bestens ausgerüstete deutsche Truppe gegen 60.000 Herero mit Speeren und Pfeil und Bogen. Bei diesem Massaker haben nur circa 15.000 Herero überlebt. Die deutschen Truppen trieben die Ureinwohner dieses Landes zurück in die lebensfeindliche Omaheke Wüste und liessen jeden erschiessen, der sich der deutschen Stellung, auf der Suche nach Wasser wieder näherte.
Wir besuchen eine Lodge auf der Spitze des Berges. Die Fahrt dort hinauf ist schon ein Abenteuer für sich. Die Wege sind teils so steil, das man auf der Kuppe angelangt, über die Motorhaube hinweg keinen Boden mehr sieht. Trotzdem jagen wir gnadenlos unsere Toyotas den Berg hoch. Wenn jetzt noch einer schlapp machen sollte, sind wir nah an unserer Vermietungsstation.

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Südwestafrika Tag 35
11. Februar 2013

Tag 35  -  11.2.2012

Die Nacht war klar, kühl und ohne Gewitter. Der Morgen ist einfach nur herrlich. Kaum zu glauben, dass wir in drei Tagen schon bei Minus 10 Grad und Schneegestöber aufstehen werden. Heute geht es ein letztes Mal selber auf die Pirsch. Morgen fahren wir zwar auch noch einmal pirschen, allerdings lassen wir uns dort fahren, da der Park nicht selbst befahren werden darf. Eines der wichtigsten Schutzgebiete für bedrohte Leo- und Geparden, die Farm Okonjima, eine Farml der AfriCat Organisation.
Wir klappen die Dachzelte zusammen und fahren erst einmal zu der nahen Lodge frühstücken. Herrlich so ein Frühstück auf einer offenen Terrasse, geschützt vor der sengenden Sonne, direkt über einem kühlen Wasserloch. Da tunken sich die Croissants doch wie von selbst in die Marmelade.

 

 

 

 

 

 

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Südwestafrika Tag 34
10. Februar 2013

Heute führt uns unser Weg zu einem der letzten Höhepunkte des diesjährigen Afrika-Trips. Zum Etosha Nationalpark, einem der größten Nationalparks Namibias, mit einer sehr hohen Sichtungsdichte.
Doch bis dahin sind es erst einmal knapp 200km. Wir frühstücken mit Susann und Beowulf zusammen und bekommen auch während des Frühstücks wieder einige spannende Geschichten zu hören. Nach dem Essen lassen wir alles, was wir nicht mehr an Lebensmitteln benötigen bei Beowulf und Susann, die sich sehr über in Afrika teils sehr seltene Sachen freuen. Ich helfe Susann noch bei einem Problem mit ihrem Laptop und alle werden aufs herzlichste verabschiedet. Was für eine schöne Farm, was für unglaublich liebe Menschen. Jetzt wissen wir glaube ich alle, warum Gisbert hier jedes Jahr aufs neue einkehrt. Danke ihr beiden.

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Südwestafrika Tag 33
9. Februar 2013

Tag 33  -  9.2.2012

Der heutige Tag beginnt spät. Klar, es wurde ja auch gestern noch ordentlich in Aleas Geburtstag hinein gefeiert. Die Barrechnung spricht Bände…
Die Truppe stärkt sich mit einem deftigen Frühstück, im, wie fast immer in Afrika, offen gehaltenen Raum des Restaurants. Unser heutiger Weg führt uns über Rundu zur Koukuas Farm, einer traditionellen Rinderfarm, von alten Freunden von Gisbert. Die deutsche Farm befindet sich bereits seit 3 Generationen im Familienbesitz und wir sind gespannt auf die deutschen Südwestafrikaner.
Unterwegs gibt es nur einen nennenswerten Zwischenfall, mal wieder eine der vielen Polizeikontrollen.
Polizeikontrolle heisst: Wagen verlassen, Führerschein und Ausweis zeigen, Gepäckkontrolle und Unterschrift im nahen Büro. Die schwarzen Schafe der Kontrolle sind dieses mal Tom und ich.

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Südwestafrika Tag 32
8. Februar 2013

Tag 32  -  8.2.2012

Nein, wir waren diese Nacht nicht allein. Neben deutlichen Spuren von Flusspferden und einer, die aussieht wie eine Krokodilspur, finden wir auch.. tadaa, die Spur unseres Leoparden. Als Frühstück dienen uns die wieder erwärmten Nudeln vom Vorabend, bevor wir unser Flusscamp am Kwando aufgeben und uns auf die circa 250km lange Reise zur nächsten Flusscampsite an den Okawango River machen.
Einige der Afrika-Wiederholungstäter waren schon vier mal in der heutigen angepeilten Lodge und erzählen uns vom besten Swimming-Pool überhaupt. Wir sind gespannt. Die Zeit auf der Fahrt zum Ziel geht schnell rum. Oft können wir auf der “Autobahn”, auf der offiziell 120km/h erlaubt sind, nur circa 60-80 fahren, aufgrund von die Straße kreuzenden Elefanten, oder Eseln/Rindern, die so am Fahrbahnrand stehen, dass man immer darauf gefasst sein muss, schnell bremsen zu können.

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Südwestafrika Tag 31
7. Februar 2013

Tag 31  -  7.1.2012

Heute dürfen wir mal wieder ausschlafen. Die Abfahrt ist erst auf 14 Uhr angesetzt. Trotz das unsere Zelte im Schatten stehen, ist es ab 9 Uhr so warm im Zelt, das man es nicht mehr aushält. Wir geniessen ein wunderbares Frühstück und alle machen das, was sie für richtig halten. Abkühlen im Pool, chillen in den bequemen Ledersesseln der Lounge. Auto umladen, oder eben wie ich, das Tagebuch ins Netbook hacken.

Kurz vor zwei bin ich endlich fertig und springe noch fix, während Sunny sich schon aufs Fahren vorbereitet einmal schnell in den Pool. Wer weiss, wann wir wieder einen Pool haben in den nächsten Tagen…
Erster Anlaufpunkt heute ist der Mudumu Nationalpark. Wieder ein sehr wilder und bewucherter Park. Tiere haben wir zwar kaum gesehen, dafür gab es aber einige andere Überraschungen.

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Südwestafrika Tag 30
6. Februar 2013

Tag 30 – 6.2.2012

Wir wachen auf, als die Sonne beginnt unsere Zelte zu braten. Sprich: um 7 Uhr.
Ich geselle mich zu den schon wachen Kaffeetrinkern und gönne mir eine Schale Cornflakes. Ein Paar andere gehen noch duschen. Dann heisst es Zeltabbruch und aufsatteln. Der gute Mann mit den T-Shirts kommt afrikanisch pünktlich. Als alle fertig gerödelt haben und die ersten schon die Motoren laufen lassen, biegt er mit unseren offiziellen Afrika-T-Shirts um die Ecke. Yeay, das ist ja gerade noch mal gut gegangen.

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Südwestafrika Tag 29
5. Februar 2013

Tag 29  -  5.2.2012

Der Morgen beginnt mit Jörg. Nein, ich meine nicht unseren lieben Alea, sondern eine besondere Vogelart, deren Gezwitscher klingt wie in lang gezogenes “jöööööööörg”. Wieder mal ein sehr schöner und lustiger Naturwecker.
Sunny öffnet das Moskitonetz unseres Dachzeltes und wir blicken direkt auf den Sambesi River. Das Aufwachen durch Geräusche der afrikanischen Tierwelt, die Luft am frühen Morgen und solche Panoramen… Das werde ich in Deutschland definitiv vermissen. So steht es sich quasi wie von selbst auf, hier musste ich mich nicht einmal für dieses Vorhaben überwinden.

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Südwestafrika Tag 28
4. Februar 2013

Tag 28  -  4.2.2012

Heute geht es erneut über eine Grenze. Ziel heute Vic-Town in Simbabwe.
Die Ausreise aus Botswana ist unkompliziert und schnell, die Einreise nach Simbabwe dagegen das genaue Gegenteil. Jeder braucht ein Einreisevisum, eine Straßennutzungserlaubnis, sowie eine einjährige Versicherung für sein Auto. Das wir nur 2 Tage bleiben wollen, interessiert niemanden. Insgesamt braucht jeder um die 10 Stempel und ist nach der über zweistündigen Aktion ungefähr 150€ ärmer. Was für ein Aufriss, Herr Mugabe braucht wohl Geld. Naja, hoffentlich lohnt sich der ganze Terror. Aber nachdem was die anderen von den Vic-Falls so erzählen, scheint es das wohl.

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